Lebensbrüche oder: Egon und die zerbrochene Kette

Inmitten des blühenden Schiele Gartens ist ein weiteres Schiele-Highlight zu entdecken: Unter dem Thema „Lebensbrüche“ findet man hier Informationen zu den Ursachen für Schieles unangepasstes Leben.

Das expressionistische Werk des berühmten Tullner Künstlers Egon Schiele wird auch im Rahmen der Garten Tulln aufgegriffen und  in die Sprache der Gartenkunst übersetzt. Zitate aus Bildern wie Wäscheleine, Akt, Spiegel und Sonnenblumen, die durch Fenster bzw. Bilderrahmen zu sehen sind, bewirken eine intensive Auseinandersetzung mit dem Werk Schieles.

Eine Steinskulptur sowie eine zerbrochene Kette symbolisieren die dramatischen Umbrüche in seiner Kindheit und Jugend in Tulln. Die Gestaltung des Gartens lässt die Bilderwelt der damaligen Zeit erahnen und erzeugt das Gefühl, durch ein Gemälde zu wandeln.

Der Garten wurde von der Stadtgemeinde Tulln gestaltet.